Familiär und für sich, gemeinsam und generationenübergreifend, ökologisch und sozial sinnvoll: der Wohnhof am Yachthafen in Hitdorf.

 

Die Idee

ist ganz einfach. Nimm das Positive historischer Formen des Zusammenlebens, verbinde es mit aktuellen Bedürfnissen und Lebensentwürfen und nutze dazu ökologisch und ökonomisch sinnvoll eine passende Bestandsimmobilie. Heraus kommt eine Triple-Win-Situation bzw. der Wohnhof. Aber der Reihe nach: Positiv am (definitiv nicht einfachen) Leben früher war, dass Menschen auf Gesindehöfen, in Großfamilien oder dörflicher Nachbarschaft unter einem Dach oder um eine Allmende lebten; jede und jeder war Teil der Gemeinschaft, trug bei und erfüllte einen Zweck; für die Obhut von Kindern, Alten oder Kranken war gesorgt; alle hatten eine reiche Auswahl an Bezugspersonen. Das korreliert mit den sehr heutigen Bedürfnissen und Befindlichkeiten von Menschen, die sich nach dem Auszug der Kinder oder dem Tod des Partners allein in zu großen Häusern wiederfinden. Mit der Situation von Familien, die mit unzureichenden Betreuungsangeboten kämpfen oder für die das Wohnen im Grünen wegen mangelnder sozialer Infrastruktur oder finanziell nicht machbar ist. Oder schlicht mit dem Wunsch von Menschen, die über die Grenzen von Job, Familie und Generationen hinweg mehr soziales Miteinander im Alltag wollen, ohne auf Privatheit und Autonomie zu verzichten. Wenn eine vorhandene Immobilie hinzukommt, die mit vielen, flexibel gestaltbaren Flächen und Räumen all diese Ansprüche in einem gewachsenen, attraktiven Umfeld vereinbar macht, dann ist das für alle Beteiligten ein Glücksgriff. Eine solch ergiebige und gleichermaßen schöne Immobilie ist der alte Hof am Rhein in Hitdorf. Und ein solcher Ort des Zusammenlebens wird der Wohnhof werden

Die Ideengeber

sind Praktiker und Idealisten nur insofern, als sie den Anspruch an die Gestaltung von Lebensumwelt (nichts anderes ist Architektur und Immobilienentwicklung) ernst nehmen. Wir, die Macherinnen und Macher von Bauzeit, sind ein kleines Team mit großer Erfahrung in Wohnungsbau und Projektentwicklung. Erfahrung heißt logischerweise auch, dass wir selbst gestandene Persönlichkeiten sind und etwas von sich wandelnden Lebenssituationen verstehen: Auch wir haben oder hatten Eltern, die betreut werden müssen, auch wir werden alt und machen uns Gedanken, wie. Zugleich sind wir kritische Erdenbürger: Sharing-Ökonomie ist oft genug nur Etikette und Feigenblatt für Plattformkapitalismus à la Uber und Co. Die grundlegende Idee aber (Sharing is caring), wie sie sich in Gemeinschaftsgärten, Tauschzirkeln und Nachbarschaftsforen manifestiert, ist für uns eine tolle Sache, die sich auch und gerade in Wohnungsbau und Städteplanung niederschlagen sollte. Als Leute vom Fach wissen wir dabei schon lange, was in der politischen Diskussion gerade hochkocht: Der Ressourcenverbrauch durch Neubau, die Zersiedelung und die Flächenversiegelung durch Eigenheimsiedlungen und Straßenbau, das erhöhte Pendleraufkommen – all das ist unter den Vorzeichen von Erderhitzung und Klimawandel, aber auch aus menschlich individueller Sicht absolut kontraproduktiv. Und motiviert uns umso mehr, gegenzusteuern. Nicht durch Verbote oder Verzicht, sondern mit attraktiven, sinnvollen Angeboten wie dem Wohnhof Hitdorf. Mit Orten, an denen wir selbst gerne leben möchten.

Die Immobilie

liegt in erster Reihe am Rheinufer, in unmittelbarer Nachbarschaft zum historischen Hafenkran (heute ein Café) und zum Hitdorfer Yachthafen. Die straßenseitigen Wohnhäuser des bis in die 70er Jahre landwirtschaftlich genutzten Hofes bilden zusammen mit den anderen giebelständigen Häusern der Rheinstraße ein typisch rheinisches Ensemble. Auf der flussabgewandten Seite liegen die ehemaligen Viehställe, sowie Scheunen und Werkstätten. Massiv gebaut, eigenen sie sich zur Umnutzung als Wohnraum und gruppieren sich kompakt um die heute gepflasterte Freifläche, in deren Zentrum einmal der Misthaufen lag. Mit der Anlage von Grünflächen und Laubbäumen bekommt der Hof beschatte Rückzugsbereiche und damit seine Aufenthaltsqualität zurück. Die Wohnflächen reichen für Individuen, Paare, Familien und insgesamt für 16 Personen mit Flächenanteilen pro Kopf von 40 bis 54 m². Zusätzlich zu den räumlich durchdachten einzelnen Wohnungen, gibt es große und verbindende Gemeinschaftsbereiche: Wohn- und Essräume, eine zentrale große Küche für Feste und Gastlichkeit, sowie viele Erdgeschossflächen, die allen Bewohnern Raum für individuelle oder gemeinsame Projekte bieten. Ruhe und Erholung sind ebenso möglich, wie gemeinsames Spielen oder Schaffen. Die Grundrisse und Nutzungsszenarien sind flexibel und können sich über die Zeit den veränderlichen Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner anpassen. All das unter der Maßgabe, dass die nachhaltigste Form des Bauens, das Aufbauen auf bzw. das Umbauen vorhandener Substanz ist.

Bei Interesse

wenden Sie sich einfach an uns unter:
Bauzeit Bauträger GmbH & Co. KG
Birgit Virkus
M: +49 (0)151 1671 0880


Wir freuen uns auf Menschen, die mitgestalten wollen, oder einfach Lust auf neue Formen des Wohnens und Zusammenlebens haben. Auf Nachfrage senden wir Ihnen gerne ein ausführliches Exposé zu und/oder organisieren gemeinsame Begehungen und Begegnungen mit anderen Interessenten. Anders formuliert, fordern Sie uns heraus, fragen Sie uns Löcher in den Bauch und stacheln Sie uns zu Höchstleistungen an. Denn auch die beste Idee kann nur besser werden – wenn engagierte Menschen sie zum Leben bringen.